Organisation des ICPM

Organisation

Institut für ChronoPsychologie und ChronoMedizin

                                                           

Institutsvorstand: Univ.-Prof. DDr. Josef Zeitlhofer

Stellvertr. Institutsvorstand: MMag. Dr. Peter Hauschild

 

 

Wissenschaftlicher Beirat

Wird für jeweils 2 Jahre gewählt und veranstaltet jeweils pro Jahr eine Veranstaltung für wissenschaftliche Fragen, Problemstellungen und strategische Ausrichtungen, wie Forschungsprojekte, Entwicklungen, chronopsychologische, chronopsychologische und chronomedizinische Anwendungen zusammen.

Die Mitglieder werden noch durch die leitenden Organe des Instituts bestimmt.

 

Leitbild

Das Institut für ChronoPsychologie und ChronoMedizin (ICPM) sieht für sich die vordringlichste Aufgabe, Ausbildung und Forschung in den ChronoWissenschaften, der Präventionsdiagnostik und Präventionsmaßnahmen, wie der Stress- und Ressourcenforschung unter qualitätsgesicherten Standards anzubieten. Die anwendungsorientierte Umsetzung in der Praxis hat vorrangige Priorität, ebenso wie die soziokulturelle auf historischen Grundlagen basierende Betrachtung des Menschen in seiner jeweiligen spezifischen Umwelt. Darüber hinaus sieht sich das Institut als interdisziplinäre Plattform für ExpertInnen im Bereich der ChronoPsychologie um Forschung und Anwendung zu betreiben.

Das Arbeitsfeld liegt in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und Lebensstilmodifikation durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von MedizinerInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen, TrainerInnen und Coaches im Bereich der Diagnostik und der therapeutischen Anwendung chronopsychologischer Verfahren.

Das Institut erkennt den Menschen als biopsychosoziales Wesen an und unterstützt gesundheitsfördernde und ressourcenorientierte Prozesse (Salutogenese nach Antonovsky), welche die KlientInnen und PatientInnen als zentrale und aktive Teile des Gesundungsprozesses wahrnehmen, fördern und akzeptieren.

 

„Es wird immer klarer, dass die Gesundheit der Menschen in Europa bei weitem nicht nur von der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssektors abhängt. Vor allem innovative Volkswirte und Entwicklungsexperten warnen vor weitreichenden negativen Auswirkungen auf die europäische Gesamtentwicklung, wenn das Missverständnis weiterhin aufrecht erhalten wird, dass Gesundheit Abwesenheit von Krankheit ist. Der Forderung, „echte“ Gesundheitswissenschaften zu etablieren, die salutogenetisch ausgerichtet sind und nicht vornehmlich sekundärpräventive Gesichtspunkte in Augenschein nehmen, kommt hier eine besondere Bedeutung zu. … Gesundheit ist nicht nur Ergebnis, sondern auch entscheidender Motor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung.“

(R. Krech, WHO – Regionalbüro für Europa, Kopenhagen) 

Aufgaben des Instituts

Aufgaben des Instituts für ChronoPsychologie und ChronoMedizin sind:

  • Ausbildung und Forschung im Bereich chronobiologischer Rhythmen
  • Förderung der ChronoWissenschaften
  • Förderung von elektrophysiologischen Mess- und Diagnoseverfahren
  • Fortbildungsveranstaltungen für Gesundheitsberufe
  • Betreuung der Studierenden und Anwender
  • Betreuung des Mobilen Kontos der Gesundheit 6.0
  • Service für Forscher, Entwickler und Anwender der ChronoWissenschaften
  • internationale Qualitätssicherung der Anwendungen
  • Unterstützung der universitären Forschung

Das Institut für ChronoPsychologie und ChronoMedizin (ICPM) soll der chronopsychologischen Forschung und Praxis zu jenem Stellenwert in unserem Gesundheitswesen verhelfen, der ihnen auf Grund unseres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses zukommt, auch unter ökonomischen Aspekten.

Es soll erreicht werden, dass Menschen in allen Lebensphasen und Lebensbereichen eine optimale chronopsychologische Betreuung nicht nur zugänglich ist, sondern dass diese auch wahrgenommen wird.

Ausbildung

Das Institut für ChronoPsychologie und ChronoMedizin führt sowohl medizinische, psychologische, psychotherapeutische als auch weitere nicht-medizinische Fortbildungen und Weiterbildungen durch.

Dabei stehen folgende Leitlinien im Vordergrund:

  • Die Inhalte der Bildungsmaßnahmen orientieren sich an den aktuellen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen.
  • Der Unterricht ist für die Studierenden didaktisch optimiert und es steht bei der Vermittlung der Inhalte Anwendungsorientierung und Praxisrelevanz im Vordergrund.
  • Selbsterfahrung und gruppendynamische Prozesse erhöhen bei der Ausbildung die Lernbereitschaft und das praxisorientierte Wissen der Lehrgangs- und SeminarteilnehmerInnen.
  • Die Lehrinhalte sind international standardisiert und werden in inhaltlicher und didaktischer Hinsicht laufend überprüft und angepasst.
  • Das ICPM bietet den Lehrgangs- und SeminarteilnehmerInnen das beste zur Verfügung stehende Lehrpersonal und optimale Schulungsunterlagen.
  • Die Auswahl von ReferentInnen und TrainerInnen erfolgt nach deren Fachkompetenz und didaktischen Fähigkeiten und wird vom wissenschaftlichen Beirat des ICPM beschlossen.
  • Auf eine zeitgemäße technische Ausstattung der Schulungsräumlichkeiten wird besonders geachtet.