ChronoTherapie

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Konto der Gesundheit

Die ChronoTherapie nutzt gezielt chronomedizinische Erkenntnisse über die normale menschliche Zeitordnung therapeutisch im Gesundungsprozess bzw. zur präventiven Gesunderhaltung des Menschen. Mittels chronodiagnostischer Methoden lässt sich auch Medikamentation und Rehabilitation des Gesundungsprozesses gezielt steuern. Vorsorgemaßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen können durch Anwendungen der ChronoTherapie effektiv umgesetzt werden.

Die Funktionen des Menschen sind stark von der Zeit – dem Tagesrhythmus – abhängig. Der Mensch kann sich bewusst und zielgerichtet für einen begrenzten Zeitraum überlasten und somit seine physiologisch vorgegebenen Zeitregelungen überspielen, jedoch er kann sie nicht außer Kraft setzen. Das ist zur Bewältigung besonderer Anforderungssituationen nützlich. Häufiger oder dauernder Gebrauch dieser als „Notfallreserve“ zu bezeichnenden Möglichkeit, hat schädliche Auswirkungen.

Daher gehört zur ChronoHygiene die Empfehlung, die Verteilung psychischer Anspannung und Entspannung über den Tag-Nacht-Verlauf und die rhythmischen Schwankungen der physischen Voraussetzungen, z.B. der Konzentrationsfähigkeit, zu beachten. Die Fähigkeit, sich geänderten Zeitgliederungen anzupassen, ist individuell unterschiedlich groß, wie man schon bei Reisen mit dem Flugzeug von Westen nach Osten, deutlicher noch bei SchichtarbeiterInnen feststellen kann.

Bei der Analyse von Neurosen sind Zeitvariable ebenfalls zu berücksichtigen, z.B., wenn ein Leistungsversagen auf der Unfähigkeit zum ökonomischen Umgang mit der Zeit besteht, oder wenn Konflikte zwischen solchen Partnern im Spiele sind, von denen der eine ein ausgesprochener „Morgenmensch“, der andere ein ebenso festgelegter „Abendmensch“ ist. Der Durchsetzungsschwächere kann nach und nach in eine folgenreiche Fehlregulierung geraten.

ChronotherapeutInnen versuchen, einen Kompromiss zwischen den Zeiteigenarten des Individuums und den Umweltanforderungen zu finden, der das Gesund- und Leistungsfähig-Bleiben sichern kann. Im Übrigen nutzt die ChronoTherapie die ChronoPsychologie auch für einige Selbststeuerungstechniken, z.B. für das Terminerwachen und für Lernprozesse. So wird das Entspannen leichter gelernt, wenn man in Phasen psychischer Entspannungsbereitschaft übt (siehe autogenes Training).

Störungen des Zeiterlebens treten bei Depressionen als Stocken der Zeit und bei der Manie als Fliegen der Zeit in besonders krasser Form auf; sie beruhen auf der zeitlichen Fehlregulierung des psychischen Antriebs. Normal, jedoch wissenschaftlich noch nicht hinreichend geklärt, ist, dass in der zweiten Lebenshälfte des Menschen und besonders im Alter das Jahr rascher zu verlaufen scheint als in Kindheit und Jugend.

Das Institut für ChronoPsychologie und ChronoMedizin (ICPM) handelt auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und psychosozialer Kompetenz. Bei der Umsetzung der Erkenntnisse für den einzelnen Menschen wie auch für Gruppen von Menschen, berücksichtigt das Institut physische, psychische und soziale Einflüsse im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtungsweise.